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Was will der NUV?

Obwohl die Bedeutung und Notwendigkeit von Natur- und Umweltschutz von kaum jemandem bestritten wird, sind die Erfolge spärlich:

 
Die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen schreitet - nein: rennt - schneller voran, als die schwachen und oftmals inkonsequenten Umweltschutz-Massnahmen Wirkung zeigen.
Manche Schritte, die scheinbar eine Umkehr zur ökologischen Vernunft zu bedeuten scheinen, erweisen sich bei genauerer Betrachtung als kontraproduktiv:
Die sog. Energiewende in Deutschland ist ein schlimmes Beispiel dafür; ein erneuter Beweis, dass es tatsächlich nicht um Umweltschutz geht, sondern um Geschäftemacherei.
Ein besonders widerwärtiger Umweltschwindel sind die sog. CO2-Zertifikate. Natürlich werden die Emissionen der Flugzeuge nicht durch solche CO2-Zertifikate und die Finanzierung von Kohlenstoff-Kompensationsprojekten vermindert. Der Ankauf von CO2-Zertifikaten bedeutet vielmehr, gegen Bezahlung die Verantwortung für die hier verursachten Emissionen auf andere Länder abzuschieben.
Das Versagen der Politik und der Parteien ist evident, insbesondere die sog. "Grünen" haben sich vom Hoffnungsträger zur "Wirtschaftspartei mit Insektenschutzprogramm" gemausert.
Auch viele bedeutende Verbände haben eine Abkehr von echter Umweltpolitik vollzogen. Der WWF ist da nur das prominenteste Beispiel: Das "Geschäft mit dem Panda" funktioniert bestens, bringt dem Umweltschutz aber kaum mehr als kosmetische Korrekturen der schlimmsten Auswüchse.
Das erneute (und durchaus erwartete) Versagen der UNO-Klimakonferenz (Klimagipfel) vom 7. bis zum 18. November 2016 in Marrakesch (Marokko) hat nicht die Ohnmacht, sondern die Willenlosigkeit der Beteiligten gezeigt.
Zahl, Art und Umfang kriegerischer Auseinandersetzungen nimmt seit dem Ende des 20. Jahrhunderts ständig zu. Das ist nicht nur menschliches Leid, sondern auch eine unvorstellbare Umweltzerstörung. Und es werden Hunderte von Milliarden Euro verbrannt - sowohl im übertragenen, als auch im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Soja-Produktion feiert jährlich neue Rekorde. Es wird angebaut, damit unsere Rinder was zu fressen haben, denn Deutschland und die anderen Industrienationen können das Futter nicht selbst herstellen: Die Landflächen werden lieber für hoch-subventionierte Rapsfelder genutzt, aus dem wir "umweltfreundliche Energie" herstellen.
Was für ein perverser Unsinn: Der Anbau von Soja und Ölpalmen führt zu grossflächigen Abholzungen und Brandrodungen der letzten Primär-Regenwälder in Südamerika und Südost-Asien.

Wir könnten (und wir werden!) diese Liste fortsetzen, wollen Zusammenhänge aufzeigen. Schonungslos, nicht selten auch gegen uns alle:
Eine echte Energiewende bedeutet nämlich z.B., weniger Energie zu verbrauchen. Vielleicht weniger Flugreisen zu unternehmen.

Was für eine gigantische Umweltlüge war es, als 2009 mit Hilfe der staatlich finanzierten Abwrackprämie (die übrigens nicht höher war, als die üblichen Rabatte der Autokonzerne . . . und die perverserweise offiziell sogar "Umweltprämie" hiess!) Hunderttausende von Autos in die Presse geschickt wurden, nur damit die zuviel produzierten Neufahrzeuge verkauft werden konnten. Es wäre besser und umweltfreundlicher gewesen, die Autos gar nicht erst zu produzieren.

Aktiver Umweltschutz heisst auch: Nicht alles gleich wegschmeissen, nur weil es einen kleinen Fehler hat. Stimmt schon: Die Reparatur hier in Deutschland ist vielleicht teurer, als der Neukauf aus China oder Indonesien. Aber es ist Umweltzerstörung in Reinkultur! Möglich durch die Globalisierung, die nicht zuletzt eine Verlagerung der Umweltprobleme von Europa nach Südostasien ist. Hauptsache, Deutschland steht gut da beim Umweltschutz - lass' die Chinesen doch an ihrem Dreck ersticken . . .

Es wird gerne von Globalisierung geschwärmt, aber dann muss man auch die Schäden global sehen und kann sich nicht vor der umweltpolitischen Verantwortung drücken, indem die Umweltprobleme einfach exportiert werden in die sog. Schwellenländer und die unterentwickelt gehaltenen Staaten.

Der NUV hat sich eine Aufklärung auf die Fahnen geschrieben, die schonungslos ist, aber wahr. Wir sind niemandem verpflichtet, als der Umwelt und der Wahrheit.

Die Finanzierung der Aufgaben wird nicht einfach sein, sowie es über die Veröffentlichung der Probleme hinausgeht. Aber auch publizistische Recherche kostet schon Geld; Recherchen vor Ort, die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, wirksame Aktionen kosten noch viel mehr Geld.

Aber es geht nicht anders - es muss gemacht werden!
Wer, wenn nicht wir und wann, wenn nicht jetzt?

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